Bei strahlend blauem Himmel starteten die Segelflieger am Flugplatz Lauf-Lillinghof zum diesjährigen Pfingstflugwettbewerb. Simon Holfelder (die PZ berichtete) und Andreas Vierlein meisterten ihre B-Prüfung. Und neben Martin Brunel-Geuder absolvierte Dominik Berger seinen ersten Alleinflug auf dem neuen Ultraleichtflugzeug vom Typ FAETA. Während die Profis mit ihren Segelflugzeugen weite Strecken über 600 km bis an die österreichische Grenze und zurück in einer rasanten Durchschnittsgeschwindigkeit von teils 130 km/h flogen, gelangen auch den neuen Scheinpiloten, also Piloten, die erst kürzlich ihren Flugschein erhalten haben, längere Flüge. Sie trauten sich vom Heimatflugplatz wegzufliegen und sammelten auch bei Blauthermik, d.h. dass keine Wolke die Thermik anzeigt und er Himmel eben blau ist, ihre ersten Erfahrungen beim Streckensegelflug.
In dieser Zeit fand der alljährliche Pfingstflugwettbewerb statt, an dem sowohl Flugschüler, Einsteiger und Profis im Verein teilnahmen. Während es bei den Flugschülern um die längste Flugzeit bei drei Flügen ging, kam es bei den Streckenfliegern auf die meisten Punkte an, die durch große Strecken, aber auch durch eine möglichst schnelle Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht werden konnten.
Den ersten Platz beim Schülerpokal erreichte Simon Holfelder, gefolgt von Carsten Schulz und Gerald Ziegler auf den Plätzen zwei und drei. Die weiteren Plätze belegten Andreas Vierlein und Sascha Herold.
In der Einsteigerklasse siegte Lena Selz, vor Luna Mittig und Maximilian Wimmer.

Am nächsten Tag gelang Maximilian Wimmer ein Flug über 500 km! Herzlichen Glückwunsch!



Den Damenpokal sicherte sich ebenfalls Lena Selz, dahinter Luna Mittig.

Die stolzen Pilotinnen Lena und Luna.
 
Die Profiklasse gewann diesmal Dominik Zuber mit 974,19 Punkten. Den zweiten Platz belegte Maximilian Tontarra. Der dritte Platz ging an Thomas Selz.
Der schnellste Flug bei der Sprintwertung gelang Maximilian Tontarra, der 606 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 104 km/h flog und im Schnitt mit 130 km/h in zwei Stunden erstaunlich rasant unterwegs war. Dominik Zuber belegte den zweiten Platz, Thomas Selz kam auf Platz drei.
Das Sunrise-Fliegen, die Fränkische Schweiz aus der Vogelperspektive genießen, Ausbildungserfolge und gesellige Grillabende bei Sonnenuntergang und noch viel mehr machten das Pfingstfluglager aus, darunter auch der Abschlussabend mit Siegerehrung. Peter Wimmer führte die Ehrungen durch und überreichte den stolzen Pilotinnen und Piloten die Pokale. Es war wieder mal ein rundum gelungenes Pfingstfluglager mit vielen schönen Flügen und besonderen Ausbildungserfolgen, die nur im Team und guter Gemeinschaft möglich wurden.

 
Die Pokalsieger vom Pfingstflugwettbewerb 2026.

Danke an alle, die dieses Pfingstfluglager ermöglicht haben!

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